HOW TO: Heizung lackieren

HOW TO: Heizung lackieren

Wir starten mit einem super einfachen und kostengünstigen Tipp zum Thema Renovieren: Lackiere deine Heizkörper und die zugehörigen Heizrohre. Wie das schnell und einfach klappt erklären wir dir hier in den nächsten Schritten. Los geht’s also.

Du brauchst:

  • HORST Weisslack 
  • Abdeckfolie
  • Lackpinsel und Lackrolle
  • Schleifpapier und Schleifklotz

Schritt 1:

Zunächst einmal überprüfst du ob der Heizkörper einwandfrei funktioniert. Bei starken Roststellen solltest du diese zunächst ausreichend bis auf das blanke Metall entfernen.

Den Rost kannst du mit einem Schleifpapier mit mittlerer Körnung entfernen, dabei darauf achten, dass nicht zu viel entfernt wird, aber dennoch ausreichend.

Schritt 2:

Weiter geht’s mit den Vorbereitungen. Nun werden die alten Lackschichten entfernt bzw. die abblätterten Lackschichten, diese können super mit einer Drahtbürste entfernt werden und anschließend die Übergänge mit einem Schleifpapier entfernt werden.

Schritt 3:

Wenn deine Heizung lediglich vergilbt ist und keinerlei Schadstellen aufweist, dann wird die Lackschicht etwas angeschliffen, sodass der neue Lack etwas besser hält. Dafür kannst du ein feineres Schleifpapier verwenden und mit der Hand überall anschleifen.

Schritt 4:

Anschließend geht es daran den entstandenen Schmutz zu entfernen, den Staub mit einem feuchten Tuch oder Schwamm entfernen und nun alles notwendige wie Ventile abkleben und den Fußboden abdecken.

Schritt 5:

Nun geht’s los mit dem Lackieren. Zum Lackieren eines Heizkörpers immer einen speziellen Heizkörperlack verwenden, denn jeder herkömmliche Lack ist nicht hitzebeständig und würde nach kurzer Zeit wieder abblättern. Dafür wird an den schwer erreichbaren Stellen begonnen, am besten mit einem schmalen Heizkörperpinsel. Wenn du einen glatten Heizkörper hast, dann kannst du mit einer Rolle lackieren, bei Rippenheizkörpern eignen sich Pinsel besser, da dadurch eine einheitliche Lackierung erreicht werden kann.

Beim Lackieren darauf achten, dass keine Lacknasen entstehen.

Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen sind möglicherweise zwei bis drei Anstriche nötig.